Richtlinien Neubauprojekt

 

Festpreisvereinbarung

Jeder fünfte Bauvertrag hat keine ausreichende Preissicherheit und dabei ist es doch für die Bauherren sehr wichtig, dass das, was sie als Festpreis vereinbaren, auch Festpreis bleibt.

Wenn es zu Nachträgen kommt, sind Mehrkosten von mehr als 10.000 € keine Seltenheit. Darum ist es so wichtig, das, was die Häuslebauer konkret vereinbaren, auch preislich zu definieren und einen konkreten Festpreis vom Bauunternehmer zu verlangen.

Leistungsbeschreibung

Mehr als 80 Prozent aller Bauverträge sind eigentlich nicht unterschriftsreif. Aus diesem Grund hat das Bundesbauministerium gemeinsam mit verschiedenen Verbraucherschutzorganisationen eine Broschüre zu Mindestanforderungen an Bau- und Leistungsbeschreibungen veröffentlicht. Sie kann dort online angefordert werden.

Allgemeine Leistungsbeschreibungen der Bauunternehmen sind in der Regel nicht ausreichend, um das Leistungsbild zu definieren.

Zahlungsplan

In vielen Verträgen sind die Zahlungspläne unwirksam. Bauherren geraten in Vorleistung, bezahlen also für das, was auf ihrem Grundstück bis dahin entstanden ist, zu viel. Als Faustregel gilt, das man höchstens 50 Prozent der Bausumme gezahlt haben sollte, wenn der Rohbau fertig ist, also das Haus ohne Fenster, aber mit gedecktem Dach.

Bauzeit

In fast keinem der Verträge ist die Bauzeit geregelt. Mit jedem beteiligten Unternehmer sollte ein konkreter Beginn, die Bauzeit und der Fertigstellungstermin kombiniert mit einer Vertragsstrafe, die eintritt, wenn der Termin nicht eingehalten wird.

So machen Sie klar, dass es Ihnen wichtig ist, die Bauzeit einzuhalten.